Anekdoten

Amüsante und interessante Erlebnisse des Zauberkünstlers Markus Laymann

Der doppelte Zauberer - Oder was schenkt man einem, der schon alles hat?

Vor einigen Jahren erhielt ich einen Anruf eines Kunden, der mich noch kurz zuvor zu seiner Weihnachtsfeier engagiert hatte. Die Anfrage war ziemlich kurzfristig - ob ich noch am selben Abend bei einer Geburtstagsfeier in München auftreten könne. Er sei dort eingeladen und bräuchte noch dringend ein Geschenk. Das Problem ist nur, dass der Gastgeber schon alles habe... und deshalb dachte sich der Gast, dass es eine Gute Idee sei, ihm einen Zauberer zu schenken. Ich hatte Zeit und im Hinblick auf das kurzfristige Engagement wurden wir uns schnell handelseinig. Umso größer war jedoch die Überraschung als ich dann abends am vereinbarten Veranstaltungsort ankam und sah, dass dort bereits ein mir bekannter Kollege als Close-up Zauberer am Werke war. Der Beschenkte hatte also tatsächlich schon alles, inklusive einem Zauberer. Wir zauberten dann schließlich beide - das Geschenk hatte jedoch an Effekt eingebüßt.

Meister der Selbstverstümmelung

Zauberei kann auch gesundheitsschädlich sein... Diese Erfahrung machten nicht nur die Kollegen, die bei gefährlichen Kunststücken, wie z.B. dem Kugelfang ums Leben kamen, nein auch ich habe mich bei einem Kunststück bereits so erheblich verletzt, dass Blut floss... Es ist schon einige Jahre her, dass ich die Armguillotine vorführte, ein Trick bei dem eine Zuschauerin gebeten wird, ihren Arm in eine Miniturausgabe einer Guillotine zu stecken. Im besten Fall durchdringt das Messer dann den Arm der Zuschauerin. Ein Kunststück, dass also aufgrund des Themas viel Spass bei den anwesenden Gästen auslöst, bei der einbezogenen Zuschauerin aber verständlicherweise nicht viel Spass hervorruft. Aus diesem Grund habe ich es inzwischen auch aus dem Programm genommen. Gott sei Dank habe ich auch nie einen Zuschauer dabei verletzt. Mich dagegen schon einmal. Als ich nämlich bei einer Hochzeit engagiert war und als Höhepunkt der Show eben dieses Kunststück vorführte. Um die Schärfe der Klinge zu demonstrieren, nehme ich das Messer der Guillotine aus dem Kasten und schneide damit, wie auf einem Gurkenhobel eine Gurke in kleine Stücke. Dabei passte ich jedoch einmal nicht auf, was zur Folge hatte, dass ich die Gefährlichkeit des Instruments meinem Publikum auf ganz eindringliche Weise demonstrieren konnte... Ich erwischte unglücklicherweise beim Gurkenschneiden meine Daumenkuppe. Sofort fing es erheblich an zu bluten. Nur mit Mühe und der Hilfe eines herbeigeeilten Sanitäters gelang es mir das Kunststück und meine Vorstellung zu beenden. Zwar war das ganze Spektakel sehr effektvoll - aber ich verzichtete seitdem auf die Vorführung dieses Kunststücks. Meinen Zuschauern und auch mir zuliebe.

Zwei Hochzeiten und kein Todesfall

Hochzeiten sind immer ganz besondere Anlässe - auch für mich als Zauberkünstler. Die Verantwortung wiegt schwer, mit meinem Auftritt dazu beizutragen, das Fest zu etwas ganz besonderem werden zu lassen. Wenn ich an die zahlreichen Auftritte auf Hochzeitsfeiern zurück denke fallen mir spontan die folgenden zwei Begebenheiten ein: Als ich vor einigen Jahren zu einem Auftritt auf einer Hochzeitsfeier eintraf, empfang mich der Brautvater schon vor der Tür ganz aufgeregt; er teilte mir mit, dass die Braut vor wenigen mit Minuten ins Krankenhaus gebracht werden musste; sie war hochschwanger und die Aufregung des Tages war wohl zu viel für sie... Und im Zuge dieser Aufregung hätte die ganze Hochzeitsgesellschaft nunmehr keinen Nerv mehr für sorglose Unterhaltung. Wir vereinbarten den Auftritt bei nächster Gelegenheit nachzuholen. Allerdings warte ich auf diese Gelegenheit noch immer.

Zuverlässiger waren da schon andere Kunden, die mich vor über fünfzehn Jahren anlässlich des Kindergeburtstags ihrer Tochter engagierten. Als die Tochter nun vor kurzem heiratete, erinnerten sie sich an mich und engagierten mich auch zu der Hochzeitsfeier. Und jetzt freue ich mich schon auf den Auftritt anlässlich der Silbernen Hochzeit.

Zauberei im Zeitalter der Gesundheitsreform

Auftritt im Seniorenclub - auf dem Programm steht das Highlight aus meinem Mentalprogramm, der Buchtest. Dabei soll ein Zuschauer aus einem Buch ein Wort auswählen und sich dieses dann nur denken. Ich lese es dann aus seinen Gedanken. Das Problem war nur, kein einziger der anwesenden Zuschauer vermochte das Wort aus dem Buch mangels Lesebrille zu lesen. Und erstaunlicherweise hatte auch keiner der Anwesenden eine Brille dabei. Ist dies schon die Folge der ständigen Kostenkürzungen im Gesundheitswesen? Dass unsere Mitbürger ab 60 Jahren nunmehr zu Analphabeten werden, weil sie sich keine Brille mehr leisten können? Oder war es nur ein Zufall? Ich jedenfalls habe daraus gelernt, und habe seitdem immer eine Brille für die Zuschauer dabei.

Nicht Wünschelrute noch Alraune, die Magie liegt in der guten Laune.

Magic-Marketing Casestudie:

Wie eine Straßeneinweihung zu einem magischen Erlebnis für die Gäste der Augsburger DR. GRANDEL Gruppe wurde, erfahren Sie hier in dieser Casestudie.

Außergewöhnliche Auftritte:

  • Auf einem Isarfloss
  • auf dem Ammerseedampfer MS Herrsching
  • auf einer Berghütte im Salzburger Land
  • in der von Haunerschen Kinderklinik München
  • anlässlich einer Harry-Potter-Lesung in der Neuen Bühne Bruck.

Kundenstimmen:

Herr Markus Laymann hat für uns im Rahmen einer Kunden-Veranstaltung seine Zauberkünste vorgeführt. Er faszinierte uns in genialer Art und Weise und war der Höhepunkt unseres Abend-Programmes.

Wir bedanken uns hiermit noch einmal recht herzlich für sein Engagement und den gelungenen Abend, den er uns bereitet hat.

CHG
Computer Handels-Ges. mbH