Interview mit Markus Laymann

Lernen Sie Markus Laymann näher kennen

Erstes Zaubererlebnis - der Zauberer Mario Polo - ich sitze im Publikum.

Wie kamen Sie eigentlich zur Zauberei?

Als ich circa 11 Jahre alt war, habe ich zum ersten Mal bewusst einen Zauberer bei einem Auftritt in unserem Segelclub gesehen, was mich sehr fasziniert hat. Ich weiss sogar noch den Namen des Kollegen: Mario Polo. Aufgrund eines gebrochenen Beins kam ich wenig später für einige Wochen ins Krankenhaus. Zum Zeitvertreib bekam ich ein Zauberbuch aus dem ich eifrig die ersten Tricks und Kunststücke einstudierte. Als meine Eltern dann im Jahr drauf zu Fasching einen Hausball mit dem Motto Zirkus veranstalteten, durfte ich dort zum ersten Mal vor Gästen auftreten - und erntete meinen ersten Applaus. Und seitdem hat mich das Zauberfieber gepackt.

Was fasziniert Sie am meisten beim Zaubern?

Am meisten eigentlich das Spiel mit den Zuschauern. Mehr also die psychologische Komponente als die technische oder die Fingerfertigkeit. Deshalb gilt mein Hauptinteresse momentan auch der Mentalmagie, bei der dieser Aspekt am stärksten ausgeprägt ist. Und was mich darüber hinaus noch fasziniert ist, dass man in der Zauberkunst - auch nach Jahren nie auslernt, immer neues entdecken kann.

Haben Sie ein Lieblingskunststück?

Eigentlich besteht mein Partyprogramm fast ausschließlich aus Lieblingskunststücken... Deswegen genieße ich es, sie immer wieder vorzuführen. Eines das ich besonders liebe, das aber nicht in meinem Programm vorkommt, weil man es nur am Tisch vorführen kann ist Out-of-this-World. Wenn wir uns mal persönlich begegnen, dann zeige ich es Ihnen gerne.

Mit welchen neuen Kunststücken beschäftigen Sie sich zur Zeit?

Vor allen Dingen mit Mentalkunststücken. Meine neuesten Sachen kommen fast alle aus diesem Bereich. Besonders angetan haben es mir dabei sogenannte Buchtests, also Experimente, bei denen sich ein Zuschauer aus einem frei gewählten Buch ein beliebiges Wort wählt und ich versuche dieses aus seinen Gedanken zu lesen.

Wer ist für Sie der größte Zauberer der Gegenwart?

Fast wäre ich versucht gewesen zu sagen George W. Bush oder Tony Blair... wobei deren Täuschungsmanöver - obschon sie zur Zeit ohne gleichen sind - jegliche künstlerische Dimension fehlt. Aber wer es schafft, die ganze Welt zu täuschen, der nötigt einem Gebrauchsmagier wie mir, doch Respekt ab. Mit dem Superlativ, der größte Zauberer tue ich mir aber - bezogen auf Kollegen - sehr schwer, denn es gibt so viele großartige Zaubererkünstler, die einfach nicht zu vergleichen sind.

Anders gefragt, wer hat Sie in Ihrer Arbeit beeinflusst?

Auch da gibt es wieder eine Reihe... hier nur ein paar Namen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit: Spontan fallen mir ein: Povodini, ein Kollege aus dem Magischen Zirkel hier in München, der ein großartiger Entertainer ist, Al Goshman, ein Altmeister aus den USA, den ich bei einem Kongress erleben durfte und der ein großartiger Meister der Ablenkung war oder auch Tom Mullica, ein unglaublich verrückter Close-up Zauberer. Nicht zu vergessen auch Ali Bongo, den Gentleman-Magier aus England... und es gibt noch viele mehr.

Gibt es außerhalb der Zauberkunst noch Künstler, die Sie beeinflussen?

Sicher... vor allem aus dem Bereich Kabarett. Hier bewundere ich vor allem all die Künstler, die mit so gut wie keinem Aufwand oder Requsiten einen ganzen Saal für 2 Stunden hervorragend und intelligent unterhalten können. Josef Hader, Harald Schmidt (der nicht nur im Fernsehen sondern auch in seinen Bühnenprogrammen live ganz großartig ist) oder Dieter Nuhr zählen dazu.

Sie fragen in einem Kunststück Ihres Programms einen Zuschauer nach einer prominenten Persönlichkeit, die er so interessant findet, dass er gerne einen Abend mit Ihr verbringen würde, welche Person wäre es bei Ihnen?

Da ich nach einer lebenden, männlichen Person frage: Peter Scholl-Latour. Bei den historischen wärs wahrscheinlich Immanuel Kant.

Das "seriöse Leben": Als Anwalt in der Kanzlei.

Inwieweit gibt es eigentlich einen Zusammenhang zwischen Ihrer Tätigkeiten als Rechtsanwalt und als Zauberkünstler?

Vorsicht Fangfrage! Aber unbestreitbar ist, dass beide Professionen ein gewisses Rhetorisches Geschick und ein gewisses psychologisches Gespür voraussetzen. Und trickreich muss auch der Anwalt manchmal agieren. Zumindestens schadet es nicht, wenn er zum Vorteil seines Mandanten erkennt, dass Tricks im Spiel sind. Eine sehr interessante Antwort auf diese Frage, finden Sie übrigens auch im Song Razzle Dazzle aus dem Musical "Chicago".

An welchem ungewöhnlichen Ort, würden Sie gerne einmal zaubern?

Da ich Paris besonders liebe - auf dem Restaurant des Eiffelturms, das übrigens auch kulinarisch sehr gut sein soll.

And here we wander in illusions...

Magic-Marketing Casestudie:

Wie eine Straßeneinweihung zu einem magischen Erlebnis für die Gäste der Augsburger DR. GRANDEL Gruppe wurde, erfahren Sie hier in dieser Casestudie.

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Außergewöhnliche Auftritte:

  • Auf einem Isarfloss
  • auf dem Ammerseedampfer MS Herrsching
  • auf einer Berghütte im Salzburger Land
  • in der von Haunerschen Kinderklinik München
  • anlässlich einer Harry-Potter-Lesung in der Neuen Bühne Bruck.

Kundenstimmen:

Herr Markus Laymann hat für uns im Rahmen einer Kunden-Veranstaltung seine Zauberkünste vorgeführt. Er faszinierte uns in genialer Art und Weise und war der Höhepunkt unseres Abend-Programmes.

Wir bedanken uns hiermit noch einmal recht herzlich für sein Engagement und den gelungenen Abend, den er uns bereitet hat.

CHG
Computer Handels-Ges. mbH