Ehrung der Schülerstreitschlichter im Landkreis Fürstenfeldbruck.

Ein magisches Incentive- Case Studie

Bereits seit mehreren Jahren sind in 17 Schulen des Landkreises Fürstenfeldbruck sog. Schülerstreitschlichter aktiv. Einmal im Jahr werden die 250 ehrenamtlich tätigen Jugendlichen in einem Festakt durch den Landrat für ihr soziales Engagement geehrt. Und damit die Veranstaltung für die Zielgruppe spannend und unterhaltsam gestaltet wird, wurde im Juli 2006 der Zauberkünstler Markus Laymann mit einer besonderen auf den Anlass abgestimmten Show engagiert.

Die Aufgabenstellung - Zauberhafte Umrahmung eines Festaktes:

Der offizielle Festakt soll in erster Linie ein motivierendes Dankeschön für die Jugendlichen und die sie betreuenden Lehrer sein. Deshalb gibt es in jedem Jahr neben den obligatorischen Reden und der Übergabe von Dankesurkunden auch ein Unterhaltungsprogramm.

Eine nur gedachte Karte wird mental übertragen

Der Auftritt des Zauberkünstlers sollte deshalb ein besonderes Erlebnis im Sinne einer unterhaltsamer Belohnung sein und sich dennoch auch thematisch auf den Anlass beziehen. Insofern mussten starke Effekte ausgewählt werden, die bei der relativ kritischen Zielgruppe 12 bis 17 jähriger Schüler einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen konnten und die es auch erlaubten durch den Vortrag immer wieder den Bezug zum Thema Streitschlichtung und Konfliktmanagement herzustellen.

Das magische Programm gliederte sich in vier aufeinanderfolgende Akte. Zwischen jedem Akt wurden Gruppen von Schülerstreitschlichtern durch die Überreichung von Urkunden durch den Landrat geehrt.

Die Umsetzung - das Programm im Einzelnen:

Gruppenbild der geehrten Streitschlichter

Für die Schülerstreitschlichter ist es eine fast tägliche Herausforderung Konflikte zwischen ihren Mitschülern zu lösen. Dazu braucht es vor allem einen wachen Verstand. Deshalb sollte dem Publikum im ersten Akt gezeigt werden, zu was der menschliche Verstand, bei richtigem Gebrauch fähig und in der Lage ist. Dazu wurde ein Kartenspiel ins Publikum geworfen und sechs Zuschauer, die nacheinander das Kartenspiel gefangen haben, gebeten, aufzustehen und sich jeweils eine Karte aus dem Spiel nur zu merken. Markus Laymann nannte daraufhin sechs Karten und bat alle Zuschauer, die ihre gewählte Karte gehört hatten, sich wieder zu setzen. Das Erstaunen war groß, als sich daraufhin alle sechs Zuschauer auf Kommando setzten. Und noch größer war das Staunen, als eine Zuschauerin spontan gebeten wurde, sich nur eine Karte aus dem Spiel denken - und es dem Künstler erneut gelang, auch diese Karte exakt zu bestimmen.

Zwei Bilder stimmen überein.

Im zweiten Akt sollte dem Publikum ein Konflikt geschildert werden, der von keinem Mediator gelöst werden kann: Nämlich der des Zauberers mit seinem Publikum, das immer wissen wollen, wie der Trick funktioniert. Der Künstler jedoch möchte den Trick auf keinen Fall preisgeben. Damit die Veranstaltung jedoch harmonisch verlaufen kann, hat sich Markus Laymann für diesen Tag dazu entschlossen, einmal nachzugeben und seinem Publikum einen Trick zu verraten - was jedoch dazu führte, dass die Zuschauer am Ende immer mehr verwirrt waren.

Im dritten Akt zeigte Markus Laymann nochmals ein "mentales Wunder". Drei Zuschauer durften sich aus drei Büchern, frei und unbeeinflusst ein Wort auswählen. Durch Gedankenübertragung konnten die Zuschauer dem Magier ihre gedachten Wörter übermitteln, ohne das Wort zu nennen. Außerdem gelang es dem Zauberer auch noch eine Zeichnung, die eine der Schülerinnen vor der Vorstellung heimlich angefertigt hat, nachzuzeichnen, ohne die Zeichnung natürlich zuvor gesehen zu haben.

Im letzten Akt wurde es für vier der Schülerstreitschlichter nochmal richtig spannend. Denn sie hatten die Gelegenheit, quasi als Dankeschön für Ihre Arbeit nicht nur eine Urkunde zu erhalten, sondern auch noch 500,00 EUR in bar zu gewinnen. Markus Laymann lud sie dazu auf ein kleines Spiel ein. Von fünf Umschlägen, in denen sich in einem das Geld befand, durften sich die vier Mitspieler jeweils einen Umschlag frei auswählen. Wenn sich in dem gewählten Umschlag das Geld befinden sollte, dürfen sie es behalten. Der letzte der fünf Umschläge verbleibt beim Magier - befindet sich in ihm das Geld, darf er es behalten. Zur Enttäuschung der Mitspieler gelang es Markus Laymann tatsächlich den Umschlag mit dem Geld zu behalten. Trotzdem jedoch gab es auch für die vier Mitspieler einen schönen Trostpreis...

Das Spiel um 500,00 EUR.

Als großes Finale präsentierte Markus Laymann dann noch ein sehr verblüffendes Kunststück bei der eine Zuschauerin und ein kleiner unsichtbarer Computer eine große Rolle spielten.

Alles in allem dauerte das magische Programm ca. 40 Min, der gesamte Festakt 1h 15 min. Die lokale Presse berichtete ausführlich in einem Bericht über diese Veranstaltung, in der auch der Auftritt von Markus Laymann ausführlich geschildert wurde.

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Unter dem Motto "Wir stiften Lebensqualität!" helfen, fördern und gestalten im Landkreis Fürstenfeldbruck engagierte Bürger gemeinsam, freiwillig und unabhängig durch Initiativen und Projekte in den Bereichen Kultur, Soziales und Umwelt.

Die Stiftung ist eine der ersten ihrer Art in Deutschland und erfüllt die „10 Merkmale einer Bürgerstiftung" Das Projekt Schülerstreitschlichtung, das die Stiftung bereits seit mehreren Jahren erfolgreich fördert, soll eine Art regionale Soforthilfe gegen Gewalt unter Jugendlichen sein.

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buergerstiftung-lkr-ffb.de

Magic-Marketing Casestudie:

Wie eine Straßeneinweihung zu einem magischen Erlebnis für die Gäste der Augsburger DR. GRANDEL Gruppe wurde, erfahren Sie hier in dieser Casestudie.